Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                         

 

 

                       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kinderwettbewerb 2016-17 

 

Ich liebe Wasser
 

 

Ein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche

von 6 bis 16 Jahre, durchgeführt von der

Karolinenhof-Welt Frankfurt e. V. und dem 

Verein ZMO – Zusammenarbeit mit Osteuropa e.V.

 

Das Thema im Jahr 2016 lautet:

„Ich liebe Wasser" auf DIN-A3-Format gemalt.

Wir wünschen, dass alle Kinder und Jugendlichen sich mit den Wassern

näher befassen und dies mit Stift oder Pinsel festhalten.

 Das Projekt „Ich liebe Wasser"  ist Teil des Gesamtprojektes PANTA RHEI.

In diesem Projekt wird das Thema Wasser auf immer neue Art von Künstlern wie von Kindern aufgegriffen.

In allen Fällen geht es um die  Verbindung des lebenspendenden Wassers zu uns.

Wasser ist ein universelles Element und so ist auch dieses Projekt international.

Einsendebeginn: 1.7.2016

Einsendeschluss: 15.3.2017 (Datum des Poststempel)  

 

Die Bewertung erfolgt in  5 Altersgruppen:

·                                  6 – 7 Jahre

·                                  8 – 9 Jahre

·                                 10–11 Jahre

·                                 12-13 Jahre

·                                 14-16 Jahre

In jeder Bewertungsgruppe werden 5 Gewinner ermittelt.

 

Die Einsendungen sind zu richten an:

 

ZMO Zusammenarbeit mit Osteuropa e.V. Mainz

Stichwort: „Ich liebe Wasser“

Karl-Zörgiebel-Straße 2

55128 Mainz – Bretzenheim

 

 

Prämierung/Ausstellung

 

Die Prämierung und Ausstellung der Gewinnerbilder findet 

in Kooperation und in den Räumen des ZMO Zusammenarbeit

mit Osteuropa e.V. in Mainz statt.

 

TEILNAHMEBEDINGUNGEN:

(bitte unbedingt beachten!)                                                                                                                           

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren.

Jeder Teilnehmer kann höchstens zwei Werke einreichen.

In die Bewertung durch die Jury kommen Werke nur unter folgenden Voraussetzungen:

 

a) Auf der Rückseite jedes Bildes müssen vermerkt sein

  - bei Einzelteilnehmern:

  Name, Vorname, Telefon und Alter des Kindes (nicht Geburtsdatum!)

  vollständige Adresse

 -bei Schulklassen/Kunstschulen und anderen Gruppen:

   Angabe der Klasse mit dem Stempel der Schulanschrift bzw. der Anschrift der Einrichtung,

   Name, Vorname, Alter des Kindes (nicht Geburtsdatum!)

                                

b)   Die Umschläge / Verpackungen für die Bilder müssen ausreichend frankiert sein,                               

c)  die Bilder müssen fachgerecht vorbehandelt sein,                           

(z.B.: Pastellkreidebilder oder Kohlezeichnungen müssen fixiert sein,                             

die Bilder dürfen nicht laminiert sein!)                        

d) fachgerecht verpackt sein. (nicht gerollt oder geknickt!)

                                

e) Rücksendung

Eine Rücksendung der Werke erfolgt nur, wenn dafür bei der Einsendung ausreichend Rückporto in Briefmarken

beigefügt wurde.

 f) Veröffentlichung

Der Veranstalter erwirbt mit der Einsendung Veröffentlichungsrechte an den Werken, die sich auf Plakate, Faltblätter,

etc. im Zusammenhang mit dem Wettbewerb, beschränken. Bei den Veranstaltungen zum Wettbewerb „Ich liebe

Wasser“ können Presseteams ohne Voranmeldung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit Fotos und Filmaufnahmen

machen, die dann im Rundfunk, Fernsehen, Internet und in Printmedien ohne Vergütungsanspruch veröffentlicht

werden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

 

Abgeschlossen:

 Wettbewerb PTA heute

 

 

 

                                                                                                 

                                                                             .                   

 

 

 

 

 Bildungswettbewerb

"STADT DER ZUKUNFT"

                                                                   

„Häuser am Baum“


Projektleiterin:
Karolina von Karlo Kampos

 

                                                                                                                                                                                                                

 

 

„Häuser am Baum“ 

 

 

                                                                                                                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Wettbewerb

"FLIK-FLAK"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreativwettbewerb 

"PINGUIN VILLA"

 

 24.11.2010 Zoo-Gesellschaftshaus24.11.2010 Zoo-Gesellschaftshaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ist eigentlich Liebe? 

 

Eine Gruppe von Fachleuten hat Kindern im Alter zwischen 4 und 8 Jahren

eine ganz einfache Frage gestellt: Was ist eigentlich Liebe?

Die Antworten, die sie erhielten, sind noch um einiges beeindruckender und tiefgehender,

als sie es sich jemals vorstellen konnten.

 

 

 

"Wenn man geliebt wird, klingt es auch ganz anders,

wenn dieser jemand deinen Namen sagt.

Du weißt einfach, dass in ihrem Mund

dein Name gut aufgehoben ist." - Billy, 4 Jahre 

 

                                                                                                                                                                                                                                                        

"Liebe ist, wenn Mami den Papi auf der Toilette überrascht und das kein bisschen eklig findet."- Mark, 6 Jahre

"Man soll niemals ICH LIEBE DICH  sagen, wenn man es nicht so meint. Aber wenn du es ernst meinst, dann sollst du es gaaaaanz oft sagen. Vergiss das nicht!" - Jessica, 8 Jahre

"Liebe ist, wenn dir dein kleiner Hund nachmittags die Nase abschleckt, obwohl du ihn den ganzen Tag allein lassen musstest."

Mary-Ann, 4 Jahre"

Liebe ist das, was dich lächeln lässt. Sogar wenn du eigentlich schon hundemüde bist." - Terri, 4 Jahre

"Liebe ist, wenn der Papa meiner Mama das beste Stück vom Brathähnchen auf den Teller schiebt und lächelt." - Elaine, 5 Jahre

"Liebe ist, wenn mein Papa ganz verschwitzt und stinkig vom Joggen kommt und meine Mama dann sagt, dass er trotzdem 1000 mal hübscher ist als Dschordsch Kluhnie. Oder wie der heißt..." - Chris, 7 Jahre

"Also ich weiß, dass mich meine große Schwester ganz doll lieb haben muss. Denn sie gibt mir immer ihre alten Klamotten und muss dann selbst in die Stadt, um neue zu kaufen." - Lauren, 4 Jahre

"Wenn man so richtig verliebt ist, dann klimpern die Wimpern immer so schön schnell auf und zu und außerdem kommen noch Sterne aus den Augen." - Karen, 7 Jahre

"Wenn du lernen willst, wie man besser lieben kann, dann solltest du mit einem Menschen anfangen, den du hasst." - Nikka, 6 Jahre

"Liebe ist, wenn du jemandem sagst, dass du sein T-Shirt ganz toll findest. Und der dieses Shirt dann jeden Tag anhat." - Noelle, 7 Jahre

"Liebe ist wie eine kleine alte Frau und ein kleiner alter Mann, die immer noch Freunde sind. Auch wenn sie sich schon soooo lange kennen." - Tommy, 6 Jahre

"Als ich neulich auf dem Klavier vorspielen musste, hatte ich riesige Angst. Dann hab' ich in die Gesichter geguckt und meinen Vater gesehen, wie er winkte und lächelte. Er war der Einzige, der das gemacht hat. Meine Angst war wie weggepustet." - Cindy, 8 Jahre

"Liebe ist, wenn mein Papa für meine Mama einen Kaffee kocht und denn dann noch rasch vorher probiert, ob er auch gut schmeckt." - Danny, 7 Jahre

"Liebe ist, wenn man pausenlos küssen muss. Und wenn du dann müde wirst vom vielen Küssen, willst du trotzdem noch zusammen sein. Dann fängt man an zu reden oder so. Meine Eltern sind da genauso. Aber es sieht echt komisch aus, wenn sie küssen!" - Emily, 8 Jahre

"Liebe ist genau das, was in der Luft liegt, wenn du am Heiligabend mitten in der Bescherung mit dem Geschenkeauspacken aufhörst. Hör mal genauer hin!" - Bobby, 7 Jahre

 

 

 

 

Leider befindet sich die Seite derzeit im Umbau!!!

 

Unsere Internetpräsenz wird derzeit überarbeitet.

Bitte besuchen Sie uns in ein paar Tagen wieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=Ksl86R3I7m0

 

 

 

 
SUSPEKTE SUBJEKTE PRÄSENTIEREN OBSKURE OBJEKTE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AUSSTELLUNG "PANTA RHEI"

 


 

Ausstellung  "PANTE RHEI"  wurde wegen des großen Interesses bis zum 21. Juli verlängert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir wollen Kinder für Kunst begeistern“

01.04.2014


Das Foto zeigt die drei Künstlerinnen mit einigen ihrer Bilder.

Ziza Vukusic, Juiane Weiser und Karolina von Karlo Kampos (von links) mit einigen der Bilde, die noch bis Juni auf der Palliativstation des Bürgerhospitals Friedberg zu sehen sind.

Karolina von Karlo Kampos, Juliane Weiser und Ziza Vukusic stellen ihre Bilder im Bürgerhospital Friedberg aus

Friedberg (HR) Kinder zu animieren, sich mit Kunst zu beschäftigen, ist eines der Ziele des Kunst- und Kulturvereins Karolinenhof in Friedberg. Insbesondere Kindern mit Migrationshintergrund im Alter von drei bis zwölf Jahren gilt das Engagement der etwa 20 Vereinsmitglieder, die sich auch selbst künstlerisch betätigen. Noch bis Juni ist auf der Palliativstation des GZW im Bürgerhospital Friedberg eine Ausstellung von Werken der Vereinsmitglieder Karolina von Karlo Kampos, Ziza Vukusic und Juliane Weiser zu sehen. Mit ihrem Namen „Äonen“ nimmt sie Bezug auf „die Ewigkeit und die unbegrenzte Zeit des Lebens“. „20 Prozent vom Erlös verkaufter Bilder investieren wir in unsere sozialen Projekte, das ist uns ganz wichtig“, erläutert Karolina von Karlo Kampos.

 

Sie selbst stammt aus einer Künstlerfamilie, begann als Kind mit dem Malen, stellte im Alter von 15 Jahren erstmals ihre Bilder aus und lebt heute in Bad Nauheim. Juliane Weiser, studierte Grafikdesignerin, betreibt die Malerei seit ihrer Jugend. Sie arbeitet auch mit Fotos, die sie am Computer grafisch abstrahiert sowie mit plastischen Arbeiten. Weiser ist Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins wohnt in Friedberg. Die Frankfurterin Ziza Vukusic, geboren in Sarajevo und von Beruf Diplom-Volkswirtin, hat vor zehn Jahren ihre Liebe zur Kunst entdeckt. Sie malt gerne auch Porträts, fertigt Bleistiftzeichnungen an und beschäftigt sich viel mit japanischer Kunst und Kalligraphie. Auf dem Karolinenhof treffen sich die Frauen zum gemeinsamen Malen, zum Austausch von Ideen, zum Ausprobieren. So entstehen phantasievolle Landschaften, die zum Hinschauen verlocken, in die man eintauchen möchte. 

 

Unter dem Künstlernamen “Kajuli“ präsentieren Karolina von Karlo Kampos und Juliane Weiser zudem Gemeinschaftsarbeiten: Bilder, in denen unterschiedliche Formen von Kooperation erkundet werden, assoziativ entstanden aus der bildlichen Umsetzung von Begriffen und abwechselnd von beiden Frauen weiterbearbeitet, „bis wir sagen: Jetzt ist es gut“, wie Juliane Weiser betont. Zurzeit arbeiten sie mit Fotos aus dem Naturbereich, die sie am Computer stark abstrahieren und dabei überraschende Wirkungen erzielen. 

 

Die Ausstellung auf der Palliativstation im dritten Stock des Bürgerhospitals Friedberg ist noch bis Juni zu sehen. Weitere Informationen über den Kunst- und Kulturverein Karolinenhof findet man auch im Internet (www.karolinenhof-welt.de).   

 

 

 

 

 

 

 

AUSSTELLUNG

 

"LEBENSLINIEN“

 

IN DER AMTHOFGALERIE - BAD CAMBERG

 

 Vernissage am 2. September 2012

 

Zwei verschiedene menschliche Naturen, zwei verschiedene Standpunkte

im Leben und auch zwei verschiedene Standpunkte in der Kunst haben

sehr harmonisch ihre jeweiligen Standpunkte vertreten

 und Bilder herausgebracht,

die es auch demonstrieren.

 

In der Amthofgalerie in Bad Camberg stellen im September die

Künstlerin  Karolina von Karlo Kampos und

die Künstlerin und Designerin Carola Julia.ne Weiser,

einen Teil ihrer gemeinsamen Werke dem Publikum vor.

Der Großteil der kompletten Ausstellung hängt

als Dauerausstellung in Frankfurt/Main im NH Hotel an der Zeil.

 

Das Besondere der gemeinsamen Werke ist gekennzeichnet durch

das gleichzeitige Arbeiten der Künstlerinnen an jeweils ein und demselben Bild.

Abgesehen von diesen Werken stellen die beiden Künstlerinnen auch eigene Werke aus.

 Frau Karolina von Karlo Kampos ist mit Gemälden vertreten und

 Frau Carola Julia.ne Weiser mit ihren Fotografien und Objekten.

 

Frau Karolina von Karlo Kampos wurde im sonnigen Mostar geboren,

dort wo Orient und Okzident sich berühren. Sie betrachtet sich als Weltbürgerin,

denn ihre Vorfahren stammen aus verschieden Ländern auf verschiedenen Kontinenten;

deren kultureller und spiritueller Einfluss spiegelt sich in ihren Werken auf vielfältigste Art.

Frau Carola Julia.ne Weiser wurde in Friedberg in Hessen geboren.

Ihr Studium der Visuellen Kommunikation und Design und

die anschließende Tätigkeit in ihrem Beruf brachte sie für viele Jahre in die Gegend am Niederrhein.

Heute lebt und arbeitet sie wieder in Hessen und widmet sich verstärkt künstlerischen Aktivitäten.

 

Dem Einfallsreichtum der beiden außergewöhnlichen Künstlerinnen

 mit ihrem besonderen Konzept kann sich kein Besucher entziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MAGISCHE KUBUS-GESCHICHTEN

 

 AMTHOF- GALERIE IN BAD CAMBERG

 

 

 

 

                                                          AMTHOF-GALERIE JULI 2010

 

 

 

Vor etwa einem Monat bereitete die Künstlerin in Offenbach eine Ausstellung

„Starke Frauen – blaue Träume“ die leider nicht statt finden konnte, da kurz

vor der Eröffnung 15 der Bilder von Unbekannt entwendet wurden. In diesem

Teil der Ausstellung blieb nur ein Bild einsam an der Wand hängen:

Die Madonna,

die heute auch hier ausgestellt ist.

Sie soll uns die Stärke der Künstlerin und ihren Glauben

an die Beständigkeit und Überlebenskraft der Kunst

auf dem stürmischen und mühsamen Weg des Schaffens zeigen.

Mit ihren Bildern erzählt sie Geschichten und beschreibt

die Wege und Unwegsamkeiten ihres Lebens.

Immer mit einer Priese der Magie,

der Träume, der Sehnsucht nach Unentdecktem,

Verborgenem oder Verlorenem.

 

Diesmal führte der Weg in Irrungen und Verwirrungen des magischen Kubus,

eines Imaginationsspiels, das mehr als ein Spiel ist. Es ist eine Erlebnisreise,

eine Reise der Selbstendeckung und Selbsterkennung,

eine Reise durch das eigene

ICH.

Der magische Kubus war nur der Wegweiser.

Eine Art des Reiseführers durch unwegsamen

Gefilde und Schluchten unsere Seele.

Und durch den magischen Kubus

sind Visionen und dann auch Bilder entstanden.

Diese Bilder können wir heute hier in der Amthof-Galerie betrachten

und uns auf die Entdeckungsreise begeben.

 

 

Durch viele Themen und Phasen auf ihrem

Weg festigt die Künstlerin ihre

typische Ausdrucksweise.

Sie geht mit Sehnsucht und fest entschlossen ihren Weg überzeugt,

dass der Weg eigentlich das Ziel ist.

Ich habe als Schlusswort

für diese Gelegenheit

ein Gedicht von Konstantinos Kavafis ausgewählt:

 

Der Weg nach Ithaka


Wenn du dich auf den Weg machst

Nach Ithaka

Bete dass der Weg weit sein möge

Voller Abenteuer, voller Erkenntnisse.

Hab immer Ithaka im Sinn.

Dort anzukommen ist deine Absicht.

Aber beeile dich nicht auf der Reise!

 

Damit sie noch viele, schönere Jahre andauert,

und als Greis sollst du endlich

an der Insel festmachen,

reich an Dingen, die du unterwegs

erworben hast, ohne zu erwarten, dass

Ithaka dir Reichtümer gibt.

 

Ithaka gab dir die schöne Reise.

Ohne es hättest du durch nicht auf den

Weg gemacht!

Aber darüber hinaus kann es

Dir nichts geben.

Und wenn du es ärmlich vorfindest

Ithaka hat dich nicht betrogen.

Da du so weise wurdest, so reich

An Erfahrung,

dürftest du schon verstehen, was

Ziele wie Ithaka bedeuten.

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                  Laudatio: Larisa Vidic

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WÜRDIGUNG ZUR VERNISSAGE DER AUSSTELLUNG VON

KAROLINA VON KARLO KAMPOS

 

ZUM THEMA : „STARKE FRAUEN“   4.6.2009

in BAD HOMBURG - TAUNUSSPARKASSE

 




 

 

 

In Kenntnis der Biografie und

der Person Karolina von Karlo Kampos möchte ich meinen Beitrag zur

heutigen Vernissage zum Thema

„Starke Frauen“

mit zwei Chansons beginnen.

Dass diese von einer

Frau gesungen werden,

versteht sich unter dieser Themenstellung von selbst,

dass diese Frau Milva

alias Maria heißt, ist kein Zufall,

ebenso wenig wie die Auswahl der beiden Liedtexte,

denen ich Sie

nun erst einmal bitte, genau zuzuhören.

 

( Lieder)

 

Als mich Karolina gebeten hat,

hier an dieser Stelle ein paar Worte zu sagen,

habe ich mir Gedanken gemacht,

 welche bekannten starken Frauen kann Sie mit ihren Bildern meinen?

Christina Aguillera, berühmt berüchtigter Superstar ,

das meint sie nicht, denn mit ihrem eigenen,

immer exponenten äußeren Kleidungsstil

(z.B. bekannt als Dame niemals ohne Hut)

will sie Menschen

bewusst

über ihr eigenes Ich irritieren und provozieren,

ihre wirkliche Persönlichkeit

zu

hinterfragen,

denn in Wirklichkeit

verabscheut sie äußerliche,

oberflächliche Menschen.   

Das krasse Gegenteil von Showbusiness wäre dann

das starke Vorbild der unzähligen anonymen Mütter ,

die stillschweigend und ohne Hoffnung um das Essen ihrer hungerleidenden Kinder

z.B. in Afrika kämpfen.

Auch diese kann Karolina als Starke Frauen nicht meinen ,

Ihnen würde sie mit aufopfernder Hilfe mit Ihrem

letzten Pfennig Essen bringen, 

damit ihre Kinder weiterleben,

denn sie ist bis heute eine Übermutter

für ihre eigenen Kinder.

Jeanne dÀrc könnte sie gemeint haben,

die durch göttlichen

Auftrag versucht hat ,

ihr Vaterland Frankreich zu befreien.

Da Karolina mir niemals über persönliche politische Aktivitäten

In ihrem Land

etwas erzählt hat schließe ich,

dass es auch nicht die starke politische Kämpferin ist,

die sie sich zum Vorbild genommen hat.

Näher liegend sind die Vorbilder der unzähligen,

anonymen Trümmerfrauen, die trotz all ihres emotionalen

Leides und des materiellen Verlustes nach dem zweiten Weltkrieg

nicht nur jammerten,

sondern männliche mentale wie körperliche Kräfte aufgebracht haben, 

sich und denen ,die übriggeblieben waren,

ein neues zu Hause aufzubauen.

Obwohl ich mir jetzt schon fasst sicher war,

gefühlsmäßig der Schilderung von deinem Bild,

liebe

Karolina,

von der starken Frau recht nahe gekommen zu sein,

wollte ich mich wissenschaftlich

versichern und habe

im Lexikon

nachgesehen unter

stark :

Da fand ich : (germ.) kräftig, widerstandsfähig, ein starkes Heer, das starke Geschlecht,,die Männer,

ein starker Herr, in Jägersprache : ein starkes Geweih, starker Tee, starker Tobak, stark erkältet, und als

nächstes Stark Johannes, PhysikerIn all den Aufklärungen nicht ein einziges Mal ein weibliches Atttribut. 

Das verwunderte mich überhaupt nicht aus einem Lexikon der 60iger Jahre. Obwohl es ja um 1900

bereits die unerschrockenen Malweiber wie z.B. Gabriele Münter, Marianne Werefkin etc.gab,

die die bis dahin von Männern dominierte Welt der Kunst befreit und sich mit Hilfe der Kunst selbst

emanzipiert haben.Diese Weiber könnte sie durchaus gemeint haben. Und ich bin mir sicher,

hätte Karolina damals schon gelebt, diese Gruppe wäre ohne sie als Malweib nicht denkbar gewesen.

Aber all das brachte mich in der Lösung meiner Aufgabe hier und heute auch nicht weiter,

Ihnen eine objektiv wissenschaftliche Definition und Erläuterung des Begriffes

einer starken Frau zu präsentieren.

So beschloss ich,

die Künstlerin selbst zu befragen,

wen oder was sie persönlich unter einer

starken Frau versteht:

Ihre Antwort war impulsiv und verblüffend wie sie selbst:

Maria.

Welche Maria ? stellte sich mir die Frage ?

Die Mutter Jesu ?

Du meinst doch nicht etwa die jungfräulich unbefleckte, reine Frauengestalt ?

Nein,nein, um Gottes Willen, nein, 

ich meine

das Abbild der Maria,

die MichelAngelo

in seiner Pieta wiedergegeben hat.

 

Und was fasziniert dich an diesem Abbild M.A. als starke Frau ?

 

Er zeigt seine Verehrung als

Künstler in der Form,

indem er sie

nicht

einer theatralisch leidenden

Geste unterwirft,

sie hält ihren toten Sohn mit Würde,

ohne Mitleid und Ruhm für

 sich selbst 

erheischen zu wollen

und trägt ihr

Schicksal

als die von Gott

für sie

angekündigte

Aufgabe .

 

 

 

 
.................................................
 

Elke Stillger